Schwerpunkt Berufsorientierung

 

 

He, was geht?

 

Ja, ja.... das Leben auf dem Lande hat sicherlich auch für die Schule und die Schülerinnen und Schüler viele Vorteile gegenüber städtischen Strukturen.
Leider aber auch Nachteile. So haben wir hier insbesondere eben nicht die Möglichkeit bei der Suche nach Ausbildungsstellen aus einer unendlichen Vielzahl von (Industrie -) Betrieben auszuwählen. Daher ist es ein besonderes Anliegen der Schule unsere Schulabgänger so fit wie möglich für die Berufsfindung zu machen. Wir stellen euch mal unser Konzept dazu vor:

Berufsfindungskonzept der HRS Kreiensen
Erstellt von der Arbeitsgruppe Wirtschaft

Grundlagen:
Die Schule hat den Auftrag vom Staat, die Schülerinnen und Schüler (SuS) auf die Arbeitswelt vorzubereiten,

Unser Ziel:
                     Mit besten Möglichkeiten aus dem strukturschwachen Raum starten!

Persönliches Entscheidungsschema:
Alle SuS müssen eine individuelle Entscheidung für einen Startberuf treffen. Dazu muss eine Flut von Informationen zunächst einmal gesammelt werden. In der zweiten Phase müssen diese Informationen von den SuS interpretiert, d. h. für ihre Belange ausgewertet und ausgewählt werden.
Schließlich müssen zu dem ausgewählten Beruf Alternativen gesucht werden, weil aus verschiedensten Gründen der Erstberuf oft nicht verwirklicht werden kann.

 

 

 

Die SuS:

 

- erste Erfahrungen werden bei den Zukunftstagen gesammelt

 


Die Lehrkraft:
- hilft als Moderator,

 

- unterstützt bei der Strukturierung,

 

- fördert und fordert die Motivation der SuS.

 


Die Eltern sind natürlich auch mit eingebunden:
Informationsabende, Einzelgespräche, Beratung durch die Arbeitsagentur.

Erste Entscheidungshilfen
Vermittlung von theoretischen Kenntnissen über Betriebe und Berufe im Unterricht.
In der Hauptschule in Klasse 7 gibt es auch erste Betriebserkundungen. In der Realschule ab Klasse 8: Bedeutung von Arbeit, Organisation von Betrieben.

Was ist eigentlich mein Traumberuf, Wunschberuf, Startberuf?
Da hilft: „Berufe Universum“, das Arbeitsprogramm der Arbeitsagentur, mit Themen wie z.B.:
Meinen Fähigkeiten auf der Spur - Was, wo, mit wem will ich arbeiten - Berufsbilder erkunden
Manchmal heißt es am Ende: Das geht ja gar nicht, - eine bittere Erkenntnis
Alternativen sind auch hier wieder gefragt

 



Praktische Entscheidungshilfen
In der HR 8: Erfahrungen sammeln in der Arbeitswelt Vorbereitende Kurse im BPT Programm. Förderung der Schlüsselqualifikationen - Fächerübergreifend und in verschiedenen Kursen:
- Hauswirtschaft, z.B.: Betriebserkundung, Kalkulationen, etc.
- Kommunikation- und Verhaltenstraining, z. B.: „Knigge“ für Praktikanten

Erstes Praktikum im Rahmen der Betriebspraxistage (BPT)
Vorbereitung auf das Praktikum (Sicherheit, etc.) in der Schule. Zu Beginn des 2. Halbjahres gehen unsere SuS für drei Wochen in einen selbst ausgewählten Betrieb. Am Ende steht eine individuelle Auswertung (Praktikumsmappe, Selbsteinschätzung / Fremdeinschätzung durch Betriebe und Fachlehrer)
Zweites Praktikum – das Betriebspraktikum:
In der HR 8: Drei Wochen Betriebspraktikum zur Erkundung eines Startberufes. Dazu wird natürlich eine umfassende, fächerübergreifende Vorbereitung vorgenommen und während des Praktikums ist eine intensive Betreuung selbstverständlich.

 

Bewertung nach: Verhalten im Praktikum, Praktikumsmappe, Rückmeldung durch den Betrieb. Die Note der Praktikumsmappe geht mit in das Fach Wirtschaft ein und ein Aufsatz daraus wird in Deutsch benotet.

 


Unsere Stärke:     Wir sind ganz nah an der Praxis.

Hauptvorteile unserer Schule:
Die kontinuierliche und somit langjährige Betreuung der Praktikanten durch unsere Wirtschaftslehrer,  haben wir  beste Kontakte zu regionalen, aber auch überregionalen Unternehmen, d.h. jeder Schüler und jede Schülerin hat die Möglichkeit einen Praktikumsplatz seiner Wahl zu bekommen.

 

Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern, wie z.B.:

 

-          Arbeitsagentur (Beratung in der Schule, jeden ersten Freitag im Monat und natürlich nach Vereinbarung),

 

-           „jump“ – Job Börse,

 

-          Banken, Krankenkassen, so wie IHK, Handwerkskammer, Verbände,

 

-          örtliche Vereinigung von Handel und Gewerbe.

 

 

 

Das muss sein: immer auf dem neuesten Stand – Evaluation

 

-          Auswerten der jährlichen Betriebspraktika,

 

-          Rücksprache mit den Betrieben,

 

-          Optimierung des Verfahrens,

 

-          Erfahrungsaustausch mit anderen Schulen.